09.04.2014

von B° MS

(Quelle: Kulturagentur Rhön-Grabfeld)

Heinz Kistler – Natur und Schöpfung

Imposante Ausstellung des "Malers der Rhön" im Kloster Wechterswinkel - zu sehen bis 22. Juni 2014

Helmut Will

Marcel Alban

Dr. Erich Schneider

Klaus Kistler, Sohn des Künstlers

Dr. Astrid Hedrich-Scherpf (Kulturagentur Rhön-Grabfeld)

Büste des Künstlers

Gewaltige Landschaftsformationen von außergewöhnlich expressiver Farbigkeit in eindringlicher Formensprache sind das charakteristische Markenzeichen der Werke Heinz Kistlers und vielen sind diese Landschaftsbilder bei der Erwähnung seines Namens unmittelbar präsent. Auch in der Kunstsammlung des Landkreises Rhön-Grabfeld ist der außergewöhnliche Künstler mit mehreren Bildern vertreten. Zum 10. Todestag von Heinz Kistler wird das umfassende Werk des Malers in einer Retrospektive im Kloster Wechterswinkel präsentiert.

Der in Berlin geborene Heinz Kistler (1912–2004) besuchte von 1929 bis 1931 die Meisterschule für das deutsche Malerhandwerk in München. Es folgten 1932 die Staatsschule für angewandte Kunst bei Prof. Hillerbrand und 1938 bis 1939 die Münchner Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Diez. Auf frühen Wanderungen durch weite Teile Deutschlands entstanden in den 1930er Jahren erste Zeichnungen und Aquarelle. Nach dem Krieg ließ Kistler sich in Bad Kissingen nieder und entfaltete von dort eine viel beachtete Tätigkeit als freier und angewandter Künstler.

Fakten
Kloster Wechterswinkel
Um den Bau 6
97654 Bastheim/Wechterswinkel
09773 / 897262

Öffnungszeiten:
Mi–So und an Feiertagen 13–17 Uhr

Heinz Kistler verbrachte über sieben Jahrzehnte seines Lebens im unterfränkischen Bad Kissingen. Fasziniert von der vulkanisch geprägten Landschaft der Rhön unternahm er ausgedehnte Wanderungen in seiner heimatlichen Umgebung. Nach und nach entstand ein umfangreiches und vielseitiges Gesamtwerk, in dem seine Naturverbundenheit und sein Blick sowohl für das große Ganze als auch für die intimen Details intensiv zum Ausdruck kommen. Er erkannte in der Großartigkeit der Natur ein Abbild der Schöpfung. Mit seinen beeindruckenden und mit den Jahren immer expressiver werdenden Landschaftsdarstellungen vor allem der Rhön, wurde er bald zum weithin bekannten "Maler der Rhön". Diese Anerkennung spiegelt sich auch in seinen rund 70 Ausstellungen deutschlandweit wider.

Die Ausstellung im Kloster Wechterswinkel ermöglicht aber auch einen Blick auf das Frühwerk und weniger bekannte Bildthemen des Künstlers. So führten ihn seine Reisen unter anderem nach Island und Süditalien. Es sind vor allem die gewaltigen Farbakkorde und die expressive Formensprache, die den Betrachter nach wie vor in ihren Bann ziehen.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 4. April um 19.30 Uhr durch den stellvertretenden Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld Helmut Will. Dr. Erich Schneider (Leiter des Kulturamtes Schweinfurt) führte in das Werk des Künstlers Heinz Kistler ein. Als besondere musikalische Umrahmung wurden selten gespielte Werke aus der Feder des seinerzeit sehr bekannten und geschätzten Komponisten Cyrill Kistler (1848–1907), dem Großvater von Heinz Kistler, von Marcel Alban, Schüler des Martin-Pollich-Gymnasiums, am Flügel gespielt.

Dauer: 4.4. – 22.6.2014

Öffentliche Führungen:

Do. 08.5. um 18:30 Uhr Art After Work-Führung, anschließend Live-Musik und Cocktails
So. 18.5. um 14:30 Uhr Internationaler Museumstag
So. 01.6. um 14:30 Uhr
So. 22.6. um 14:30 Uhr

Eintritt 3,-/2,- € (erm.), Kinder und Jugendliche frei

Führungen für Gruppen unter 09771/94674

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Eröffnung der Ausstellung im Kloster Wechterswinkel am 4. April durch den stellvertretenden Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld Helmut Will.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 14. März um 16.00 Uhr im Bruder-Franz-Haus auf dem Kreuzberg statt.

Am 16. Februar 2014 lädt Christopher Ciccone zur Klangmeditation "Element Wasser" in das Bruder-Franz-Haus auf dem Kreuzberg ein.

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